Die Römer erobern das Gebiet der Untermosel.

50 v.
 
     

Als letzte Zuflucht vor revoltierenden keltischen Stämmen erbauen die Römer ein Refugium.

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1125

Um das Jahr 1125 n.Chr. wird die Ehrenburg erbaut.

Friedrich I. Barbarossa schlichtet einen Streit um den Besitz der Burg zwischen dem Erzbischof von Trier und dem Pfalzgrafen Hermann von Stahleck. Der Pfalzgraf soll die Burg als Unterlehen an den Ritter von Ehrenberg geben. Der ganze Streit ist Theorie, denn die Ehrenberger denken nicht an Unterwerfung.

1161
 

Nach dem Tod des Stahleckers gibt der Kaiser die Ehrenburg als pfälzisches Lehen an seinen Halbbruder, Konrad von Hohenstaufen.

1162
 
 
1331

Gegen den Erzbischof Balduin von Trier schließen sich die Häuser Waldeck, Schöneck, Eltz und Ehrenberg zur "Eltzer Fehde" zusammen.
 
1335

In der "Eltzer Sühne" verpflichten sich die Streiter zum Frieden; der Lehensbrief Barbarossas wird erneuert.

Der letzte Ehrenberger steht mit den Bürgern von Koblenz in Fehde und zerstört dort mehr als 200 Häuser.

1397
 
 
1398

Die Ehrenburg geht in Erbfolge an Johann von Schönberg,
 
1426

an Kuno III. von Pyrmont,
 
1526

an Philipp von Eltz,
 
1561

an die Herren Quadt von Landskron,
 
1621

an das Haus von Hoensbroich.

Im Zuge des 30jährigen Krieges besetzen die Spanier bis 1651 die Burg.

1640
 
 
1668

Die Ehrenburg geht in den Besitz des Freiherrn von Clodt über.

Am 1. November besetzen französische Soldaten unter Ludwig XIV. die Burg.

1688
 

Am 30. April sprengen die Franzosen Teile der Burganlage; die Kapelle bleibt gänzlich verschont.

1689
 
 
1798

Die Burg geht in den Besitz des Freiherrn vom Stein über; die Kapelle wird aufgegeben.

Die Ehrenburg geht an das Haus von Kielmannsegge,

1831
 

in den Besitz des Grafen von Kanitz,

1867
 

in Privatbesitz über...

1991
 
 
1992

...und wird 1992 n.Chr. durch den gemeinnützigen Freundeskreis der Ehrenburg e.V. aus privaten Mitteln erhalten und wiederaufgebaut.
     

Barbarossas Schlichtungsurkunde Friedrich I. Barbarossa
schlichtet mit dieser von ihm selbst unterzeichneten Urkunde den Streit um den Besitz der Burg zwischen dem Erzbischof von Trier und dem Pfalzgrafen Hermann von Stahleck. Der Pfalzgraf soll die Burg als Unterlehen an den Ritter von Ehrenberg geben. Die Schlichtung bleibt Theorie, denn die Ehrenberger denken nicht an Unterwerfung.